In einem Industriebetrieb in Wöllersdorf kam es zum Brand einer Maschine. Durch das rasche und umsichtige Eingreifen der Mitarbeiter konnte der Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr Wöllersdorf unter Kontrolle gehalten und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.
Das zuerst eintreffende HLF leitete unverzüglich einen Löschangriff über eine C-Angriffsleitung ein. Die Löscharbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und in weiterer Folge „Brand aus“ gemeldet werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde mit der Druckbelüftung der betroffenen Halle begonnen, um die entstandenen Rauchgase aus dem Gebäude abzuführen.
Da sich in derselben Halle auch ein Betonsilo befand, musste dieser vorsorglich entleert werden. Der Betonsilo selbst war vom Brand nicht direkt betroffen. Durch die Entleerung sollte das Risiko weiterer Schäden reduziert und der mögliche wirtschaftliche Schaden für den Betrieb so gering wie möglich gehalten werden.
Im Zuge der ersten Löschmaßnahmen durch die Mitarbeiter kam es zu einer chemischen Reaktion, bei der Ammoniak freigesetzt wurde. Aufgrund der dadurch entstandenen Gefahrenlage wurden gemeinsam mit der unterstützenden Feuerwehr Wiener Neustadt entsprechende Messungen durchgeführt, um die Schadstoffkonzentration sowie die weitere Gefährdungslage beurteilen zu können.
Nach Abschluss der Messungen und aller erforderlichen Maßnahmen konnte die Einsatzstelle wieder an die Verantwortlichen des Betriebes übergeben werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehren und weiteren Einsatzkräften für die gewohnt gute und professionelle Zusammenarbeit.
Im Einsatz:
- FF Wöllersdorf
- FF Steinabrückl
- FF Markt Piesting
- FF Bad Fischau
- FF Dreistetten
- FF Brunn/Schneebergbahn
- FF Wiener Neustadt
Bericht: FF Wöllersdorf
Fotos: FF Wöllersdorf
