FF Wr. Neustadt: Explosionsgefahr in Wiener Neustadt
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FF Wr. Neustadt: Explosionsgefahr in Wiener Neustadt

Der Brand einer Acetylen-Gasflasche führte am Mittwochvormittag, dem 24. Juni 2026, zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt sowie des Einsatzkommandos Cobra.

Nachdem die Flasche in einer Werkstätte zu brennen begonnen hatte, wurde sie durch die Feuerwehr zunächst gekühlt und anschließend im Freien gezielt durch Schüsse entlüftet. Dadurch konnte die Explosionsgefahr gebannt werden.

Gegen 10.50 Uhr verständigten Mitarbeiter den Feuerwehrnotruf und meldeten einen Flammenschlag aus dem Ventil einer Acetylenflasche in einer Werkstatt. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt rückte unverzüglich mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.

Aufgrund der Gefahr einer unkontrollierten Umsetzung des explosionsfähigen Gases wurde die Flasche noch in der Werkstätte aus einer Deckung heraus gekühlt. Nachdem die Temperatur der Flasche etwas gesenkt werden konnte, brachten die Feuerwehrleute die brennende Flasche ins Freie.

Zwischenzeitlich wurde über die Polizei das Einsatzkommando Cobra hinzugezogen. Die Präzisionsschützen der Spezialeinheit gaben im Freien schließlich mehrere Schüsse auf die brennende Flasche ab. Durch die entstandenen Einschusslöcher konnte der in der Flasche aufgebaute Druck kontrolliert abfließen und das Gas ausbrennen.

„Das Vorgehen ist eigentlich Standard bei derartigen Einsätzen“, beschreibt Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant BD BR Christian Pfeiffer, der weiter ausführt: „Wichtig ist, dass die Flasche initial gekühlt wird, damit der Druck in der Flasche nicht weiter steigt. Die größte Gefahr ist hier immer, dass die Flasche bersten könnte, wenn der Druck zu hoch wird.“

Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr gebannt und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Bericht und Foto Presseteam FF Wr. Neustadt