Schneechaos in der Buckligen Welt – Zahlreiche Feuerwehren im Dauereinsatz
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Schneechaos in der Buckligen Welt – Zahlreiche Feuerwehren im Dauereinsatz

Ein massiver Wintereinbruch hat am 26. und 27. März 2026 die Bucklige Welt fest im Griff gehabt und zu einer Vielzahl an Feuerwehreinsätzen geführt. Enorme Schneemengen, teils in Kombination mit starkem Wind, sorgten für umgestürzte Bäume, blockierte Straßen sowie zahlreiche Verkehrsunfälle und Fahrzeugbergungen.

Seit den Nachtstunden standen zahlreiche Feuerwehren im Dauereinsatz. Besonders betroffen waren Verkehrswege, die durch Schneelast und Windbruch immer wieder unpassierbar wurden. Mehrere Straßen mussten zeitweise gesperrt werden.

Im Einsatz standen unter anderem die Feuerwehren aus Hollenthon, Wiesmath, Schwarzenberg, Schwarzenbach, Gschaidt, Lichtenegg, Stang, Krumbach und Hochwolkersdorf. Bezirkskommandant LFR Karl-Heinz Greiner appellierte eindringlich an die Bevölkerung, Fahrten auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und die Geschwindigkeit den winterlichen Verhältnissen anzupassen.

Zahlreiche Einsätze in den einzelnen Gemeinden

In Hochneukirchen wurde die Feuerwehr bereits gegen 02:00 Uhr zu einem umgestürzten Baum alarmiert. Nur wenige Stunden später folgte der nächste Einsatz auf der L146. Auf der Rückfahrt von einem Einsatz leisteten die Einsatzkräfte zudem Hilfe bei einem Verkehrsunfall mit zwei PKW. Im Laufe des Tages mussten weitere Fahrzeuge geborgen werden.

Auch die Feuerwehr Krumbach rückte am frühen Morgen gleich zweimal aus: Zunächst blockierte ein Baum die Schlossstraße, später musste ein weiterer Baum auf der LH 137 entfernt werden.

In Bromberg kam es am Vormittag zu mehreren Fahrzeugbergungen. Neben einem PKW musste auch ein hängen gebliebener LKW mittels Seilwinde geborgen werden. Weitere Einsätze folgten im Laufe des Tages sowie in den Nacht- und Morgenstunden des Folgetages.

Die Feuerwehren Schwarzenbach und Hochwolkersdorf verzeichneten ebenfalls ein hohes Einsatzaufkommen mit insgesamt mehreren PKW- und LKW-Bergungen sowie zahlreichen Baumräumungen. Teilweise unterstützten sich die Wehren gegenseitig bei parallelen Einsatzstellen.

In Gschaidt mussten gleich mehrere umgestürzte Bäume von Straßen entfernt werden – darunter auch Einsätze in den Nachtstunden. Dabei konnte sich auch neu angeschaffte Ausrüstung bereits im Einsatz bewähren.

Die Feuerwehr Kirchschlag wurde am Vormittag des 27. März zu mehreren Einsätzen alarmiert. Schneelast und starker Wind führten dazu, dass Bäume brachen oder sogar entwurzelt wurden.

Auch in Maltern kam es zu mehreren Einsätzen: Neben blockierten Straßen durch umgestürzte Bäume mussten Fahrzeuge – darunter auch ein Schülerbus – geborgen werden. In einem Fall stürzte ein Baum sogar auf ein Wohnhaus. Zeitweise musste eine Landesstraße vollständig gesperrt werden.

Dauerbelastung für Einsatzkräfte

Teilweise standen Feuerwehren über viele Stunden hinweg nahezu durchgehend im Einsatz. Allein zwischen der Nacht des 26. März und dem Nachmittag des 27. März kam es zu einer Vielzahl an Alarmierungen, die von Fahrzeugbergungen bis hin zu aufwendigen Räumarbeiten reichten.

Appell an die Bevölkerung

Die Einsatzkräfte bitten weiterhin eindringlich darum:

  • Fahrten auf das Notwendigste zu beschränken
  • Winterreifenpflicht zu beachten
  • Schneeketten mitzuführen und bei Bedarf anzulegen
  • Besonders vorsichtig und angepasst zu fahren

Die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren sowie aller beteiligten Einsatzorganisationen trug maßgeblich dazu bei, die zahlreichen Einsätze rasch und effizient abzuarbeiten.

Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte sich einmal mehr der enorme Einsatz und die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer in der Region.

Redaktion BFKDO21

Fotos: FF Gschaidt, FF Hollenthon, FF Schwarzenbach, FF Schwarzenberg, FF Krumbach, FF Hochneukirchen, Presseteam BFKDO Wiener Neustadt, FF Bromberg, FF Wiesmath, FF Hochwolkersdorf