Großaufgebot der Feuerwehr bei Strohballenbrand in Walpersbach
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Großaufgebot der Feuerwehr bei Strohballenbrand in Walpersbach

Am Dienstag, 5. Mai 2026 wurden die Feuerwehren Walpersbach, Klingfurth und Bad Erlach zu einem Brandeinsatz der Stufe B2 alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten gelagerte Strohballen in Vollbrand.

Grundsätzlich ein Routineeinsatz, dieser entwickelte sich aber aufgrund der massiven Brandlast zu einer stundenlangen Materialschlacht. Bereits bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte standen die Strohballen in Vollbrand.Um ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung zu verhindern, wurde umgehend ein umfassender Löschangriff gestartet. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der starken Rauchentwicklung konnten die Arbeiten teilweise nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

Unterstützung aus Wiener Neustadt

Um die Versorgung mit Atemluftflaschen für die zahlreichen Atemschutztrupps sicherzustellen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt mit dem Großfahrzeug „Atemluft“ nachalarmiert. Parallel dazu kam ein Wasserwerfer der FF Walpersbach zum Einsatz, um die Brandlast aus sicherer Entfernung großflächig zu bekämpfen.

Mühsame Nachlöscharbeiten

Die größte Herausforderung für die Einsatzkräfte war jedoch nicht das Löschen der offenen Flammen, sondern das Ersticken der Glutnester im Inneren der gepressten Ballen. Jeder Strohballen musste einzeln auseinandergezogen und abgelöscht werden. Brandrat Roland Kleisz, Kommandant der FF Walpersbach, zur Lage vor Ort: "Bei einem Brand dieser Dimension ist es trügerisch zu glauben, dass es schnell vorbei ist. Man hat das Feuer zwar zügig unter Kontrolle, aber bis wir wirklich ‚Brand aus‘ geben können, vergeht Zeit - viel Zeit. Da muss alles stimmen, damit nichts wieder aufflammt. Ich danke der gesamten Mannschaft, die hier mit einer unglaublichen Ausdauer im Einsatz steht.“

Obwohl der Haupteinsatz gestern bis spät in die Nacht andauerte, ist die FF Walpersbach am heutigen Mittwochmorgen bereits wieder an die Einsatzstelle alarmiert worden. Aktuell werden letzte Nachlöscharbeiten durchgeführt und Kontrollen mittels Wärmebildkamera vorgenommen, um die Sicherheit am Brandort zu gewährleisten.

Bericht und Fotos: SB Tobias Hübl / FF Walpersbach