Geistesgegenwärtig reagierte der Fahrer eines Kanalspülwagens am Montagmorgen, 29.09., auf der Südautobahn, als er das Wasser seines Tanks nutzte, um den Entstehungsbrand an einem seitlich abgestellten Lkw einzudämmen. So wurde zweifellos der Vollbrand des Lkws verhindert und die Feuerwehr musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Einsätze im Abschnitt Wiener Neustadt - Stadt
Geistesgegenwärtig reagierte der Fahrer eines Kanalspülwagens am Montagmorgen, 29.09., auf der Südautobahn, als er das Wasser seines Tanks nutzte, um den Entstehungsbrand an einem seitlich abgestellten Lkw einzudämmen. So wurde zweifellos der Vollbrand des Lkws verhindert und die Feuerwehr musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen.
Nach etwa 36 Stunden im Dauereinsatz kann eine vorläufige Einsatzbilanz gezogen werden. Von Samstagfrüh bis Sonntagabend arbeitete die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt nur im Stadtgebiet der Statutarstadt über 200 Einsätze ab. Etwa 100 Einsatzkräfte teilten sich die Dienststunden untereinander auf, wobei tagsüber immer rund 50 Einsatzkräfte bereitstanden.
Während die Lage in anderen Teilen des Landes weiterhin kritisch bleibt, hat sich die Situation in Wiener Neustadt in den vergangenen Stunden etwas verbessert. Die erwarteten schweren Regenfälle, die den Bezirk am Vormittag hätten erreichen sollen, sind bisher ausgeblieben. Dadurch konnten sich auch die Pegelstände der betroffenen Flüsse wie etwa der Leitha, Schwarza oder Piesting erholen, sie sind im Sinken begriffen. Etliche Straßensperren konnten in den vergangenen Stunden aufgehoben werden.
In einem Abfallentsorgungsbetrieb, welcher sich mit Kunst- und Verbundstoffen beschäftigt, ist am Abend des 4. September ein Brand ausgebrochen. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr Wiener Neustadt. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge wurde sofort die Brandbestätigung an die Zentrale gegeben und die Alarmstufe erhöht.
Lange blieb es ruhig in Wiener Neustadt, was die heurige Waldbrandsaison betraf. Abgesehen von einigen überörtlichen Unterstützungen und Sonderdiensteinsätzen war die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt, vor allem im Vergleich zu den vergangenen Jahren, von Wald- und Vegetationsbränden heuer größtenteils verschont geblieben.
Entsprechend des Sonderalarmplans Nordspange rückten die Freiwilligen Feuerwehren Wiener Neustadt und Theresienfeld am 20. August zu einem Fahrzeugbrand auf die Nordspange aus. Der Lenkerin gelang es noch, den Pkw in eine Pannenbucht zu lenken und den Notruf zu wählen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Fahrzeugfront jedoch bereits in Vollbrand.
Ein Großbrand an einem sowieso schon einsatzreichen Tag dehnte Dienstagnachmittag, 23.07.2024., die Belastungsgrenze der Ehrenamtlichkeit auf ein Neues. Der zwischenzeitlich 42. Einsatz in 10 Tagen zeigte zwar die Professionalität der Feuerwehren, weckte jedoch erneut die Erinnerung, dass eine derartige Dauerbelastung das System ausreizt. Fünf Feuerwehren mit etwa 70 Einsatzkräften waren schließlich nötig, um einen Großbrand in der Wiener Neustädter Müllverarbeitungsanlage zu löschen. Lob kam vom Betriebsleiter, jedoch auch warnende Worte.
Ein schwerer Auffahrunfall auf der Südautobahn bei Wiener Neustadt führte am Morgen des 19. Juli zu einer großangelegten Rettungsaktion und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im Frühverkehr kollidierte ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit mit dem Heck eines vorausfahrenden Lkws. Die Wucht des Aufpralls ließ den Lieferwagen unter den Lkw rutschen und verkeilte ihn dort. Der Fahrer des Lieferwagens wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.




